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    23.05.2008 um 15:24 Uhr
    Luxusillu auf der Luxus und Millionärs-Messe “Luxurious Fair” in München

    Vom 15.05.2008 bis zum 18.05.2008 fand in München auf der Praterinsel die “Luxurious Fair” statt. Die Redaktion von luxusillu.de konnten sich dieses Event natürlich nicht entgehen lassen und so waren wir mit zwei Redakteuren vor Ort.

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Die Mode-Trends 2010


Mode & Trends
Der Frühling kann kommen: Sanfte Töne und lässige Schnitte ist eines der neuen Trendthemen – Foto: djd/Gerry Weber

Die Mode-Trends 2010: Die neue Mode mag es lässig

Raus aus den dicken Pullovern und rein in die neue Frühlingsmode. Das wünschen sich wohl die meisten Frauen am Ende des Winters. Regale und Kleiderständer in Kaufhäusern und Boutiquen sind prall gefüllt und zeigen die neue Mode. Drei Trends sind in diesem Jahr überall zu finden: Jersey, Jeans und Military-Cargolook. Die Düsseldorfer Modeexpertin Thekla Tillmann, die seit Jahren als Personal Shopper Frauen und Männer neu einkleidet, gibt Tipps, wie man die aktuelle Fashion am besten trägt.

Ohne den Wohlfühlstoff Jersey läuft in diesem Jahr nichts.
Ohne den Wohlfühlstoff Jersey läuft in diesem Jahr nichts.
Foto: djd/Closed

Teile aus Jersey sind bequem zu tragen und umspielen in weich fließenden Formen den Körper. Kleider und Shirts erhalten dekorative Drapé-Partien. Neu ist, dass sogar Blazer und Hosen aus dem Wohlfühlmaterial gearbeitet sind. “Bei weichem Material wie Jersey ist es wichtig, auf eine gute Qualität und Passform zu achten. Eine Hose aus Jerseystoff sollte eher klassisch geschnitten sein. Sie darf nicht wie eine Jogginghose herumschlabbern”, erklärt Tillmann. Kombinieren kann man die neue Jerseyhose mit einem gut sitzenden kurzen Blazer.

Leinen und Baumwolle dürfen in diesem Jahr knittern. Ruhig und soft sind auch eher die Farben dieses Trends: Helle Töne in feinen Abstufungen, ohne große Kontraste. Akzente werden übrigens bei jedem Look durch Accessoires gesetzt. “Lange Ketten bis zum Bauchnabel, die auch doppelt geschlungen werden können oder Schals und verschiedene Armbänder sind vielfältig kombinierbar und sollten bei keiner Frau fehlen”, weiß die Modeexpertin.

Comeback der Jeans

Wohlfühlen können sich die Frauen auch in der neuen Jeansmode. Jeansstoffe in allen Variationen feiern ihr Comeback. Die Röhrenjeans bleibt up to date, die Boyfriend-Jeans ist die bequeme Alternative dazu. Sie sitzt lässig auf den Hüften und die Hosenbeine werden auf Wadenhöhe gekrempelt. Doch Vorsicht: Nicht jedem stehen diese Hosen. So rät Tillman Frauen mit starken Oberschenkeln eher davon ab: “Die Hose muss wirklich locker sitzen, damit sie gut aussieht”. Eine gerade geschnittene Jeans ist für viele Frauen die bessere Wahl. Die Reiterhose spielt nach Ansicht der Modefrau ebenfalls eine wichtige Rolle im Frühling: “Kombiniert mit Ballerinas und schmalen Baumwollrolli kann sie sehr edel wirken.”

ext9963 bild10 Foto djd SamoonDas steht starken Frauen: Tuniken in großen Mustern. Das steht starken Frauen: Tuniken in großen Mustern – Foto: djd/Samoon

Bunt bedruckte Flower-Kleider und Tuniken dürfen auch in diesem Sommer nicht fehlen. “Vor allem große, exotische Muster, Blumen oder Batik sind angesagt”, verrät Tillmann. Sommerkleider aus Jersey, leichtem Denim oder Seide werden gerne mit kurzen Jeansjacken oder knappen Spencerjacken aus gewaschenem Leder kombiniert und dadurch richtig lässig. Zu ausgewaschenen hellen Denims passen Farben wie Flieder, helles Pink und kühles Mintgrün. Absolut In ist die Farbe Blau in all ihren Nuancen. “Lila bleibt auch. Aber eher als Kombifarbe, nicht als Einzelteil. Toll ist die Kombination mit Weiß”, erklärt die Modeexpertin.

Der Military und Cargostyle mit seinen Klappentaschen und Schnallen ist nicht neu. In dieser Saison wird er allerdings durch fließende Seide oder Metallic-Pailletten, die in breiten Bordüren aufgestickt werden, veredelt. “Man sollte aber aufpassen, dass es nicht zu viel wird und überladen wirkt. Lieber auffällige Ketten aus Holz oder drei breite Armbänder im Naturlook wählen”, empfiehlt Thekla Tillmann. Super beim Cargolook sei die Kombination Beige mit Weiß. Generell rät die Modeexpertin, verschiedene Stilrichtungen nicht zu mixen, sondern sich lieber klar zu einem Modethema zu bekennen.

Vorzüge betonen
Starke Frauen – topmodisch gekleidet

(dtd). “Diese Bluse gibt es nur bis Größe 42. Probieren Sie es doch in einem anderen Geschäft.” Diesen Satz haben wahrscheinlich schon viele mollige Frauen gehört, die nach einer modischen Bluse griffen und sie in ihrer Größe verlangten. Da kann die Einkaufslaune schnell vorbei sein. Oftmals fühlen sich die Betroffenen herablassend behandelt und kaufen aus Frust ein sackähnliches T-Shirt, in dem sie ihre Rundungen verstecken. Dies muss aber nicht sein.

Inzwischen gibt es viele Läden, die sich auf Übergrößen spezialisiert haben. Die Branche hat den Bedarf an Mode für Mollige entdeckt. Schließlich sind die Deutschen heute deutlich größer und breiter als noch vor zehn oder 20 Jahren. Das hat die Studie “Size Germany”, bei der über 13 000 Personen vermessen wurden, gezeigt.

Wie die Kollektionen der verschiedenen Designer zeigen, muss Mode in großen Größen nicht langweilig sein. Frauen mit ein paar Pfund mehr können sich topmodisch kleiden. Wichtig ist dabei, dass sie ihre Vorzüge wie etwa ein schönes Dekolletee betonen oder mit Hilfe von Accessoires von Problemzonen ablenken. So kann beispielsweise eine auffallende, lange Halskette oder ein Leinenschal von breiten Hüften und dickeren Beinen ablenken und den Blick auf den Oberkörper ziehen. Auch eine kleine Handtasche mit einem langen Querriemen, lenkt von zu viel Fülle ab, wenn man sie schräg umhängt. Und die neuen, voluminösen Beutel aus knautschigem Leder lassen jede Frau schlanker wirken.

Tabu sind kurze Oberteile oder Stretchteile, bei denen der Hüftspeck sichtbar wird. Toll für den Sommer sind hingegen bunte Tuniken in großflächigen Mustern, kombiniert mit einer gerade geschnittenen Jeans. Kräftige Arme werden damit super kaschiert. Oberteile aus den aktuellen fließenden Jersey-Stoffen, die die Figur umspielen, sind ebenfalls zu empfehlen. Auch die aktuelle Kleidermode bietet einiges: Schwingende Sommerkleider aus bunt bedruckten, leichten Stoffen, die einen tiefen Ausschnitt haben, stehen molligen Frauen besonders gut. Aber auch kürzere Leinenkleider können klasse aussehen, wenn sie beispielsweise mit Leggins und flachen Gladiatorensandalen kombiniert werden. Bauchlange Ketten und lange Schals, locker um den Hals gewickelt, passen dazu.

Neue Farbfrische
Modebewusste Männer wählen Karos


ext9963 bild2 Foto djd Roy RobsonDie Männerwelt steht voll auf Karos. Foto: djd/Roy Robson

(dtd). Alleinstehende Männer geben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes durchschnittlich 336 Euro im Jahr für Kleidung aus. Pro Monat sind dies also 28 Euro. Da dürfte es in den nächsten Wochen auch für einige Teile aus der aktuellen Frühjahrs- und Sommerkollektion reichen.
Das Deutsche Mode-Institut sieht in der neuen Menswear eine neue Farbfrische. Düstere, farblose Looks sind out. Nicht fehlen im Kleiderschrank sollte ein Hemd oder ein Sakko in einem der neuen Blautöne, die vom saftigen Dunkelblau über Indigo bis zu hellen, sommerlichen Tönen reichen.

Daneben rangieren bei den Sakkos Rot- und Safrantöne ganz vorn. Kombiniert werden sie mit lässigen Chinos oder Jeans, die auch weiß, hellblau, mint oder sogar rot sein dürfen. Ganz Modemutige krempeln die Baumwollhosen auf Hochwasser und zeigen farbige oder gemusterte Socken. Dazu passen vor allem die neuen, karierten Sportsakkos, die gewaschen, überfärbt und mit grober Denimstepperei versehen wurden. Neu ist, dass karierte Hemden und Sakkos nun auch im Businessbereich getragen werden dürfen. Kernig und männlich soll der Denim- und Workwear wirken: Burschikose Hemden mit großen Karos, Jeanshemden, Westen und Worker- oder Cargohosen gehören dazu.

Ebenso wie bei den Damen hält auch bei den Herren der Jerseystoff Einzug in die Modewelt. Vor allem als Sakko gearbeitet wird man ihm häufig begegnen. Gab es im letzten Jahr Krawatten in zig Lilatönen, so ist diesmal die Farbe Grün das Super-Highlight der Saison. Bei den Anzügen geht der Trend zu einer schmalen und körperbetonten Silhouette.

Passend zur Fußball-WM
Taschen im Ethnolook

handtascheNaturlook in der Taschenmode – Foto: djd/Esprit

(dtd). Mit Taschen verhält es sich wie mit Schuhen. Man kann nie genug haben und die passende zum Outfit fehlt immer. Ein Grund also, ständig nach neuen Ausschau zu halten. Trendweisend sind voluminöse Beutel aus gewaschenem, knautschigem Leder. Der Used-Effekt ist gewollt und passt zur neuen Schuhmode. Dabei begegnen einem auf antik gefinishte Nieten, überdimensionale Quasten und Troddeln. Taschen aus Velours sind auf dem Vormarsch, besonders edel wirken sie in pudrigen Pastelltönen. Passend zur Fußball WM in Südafrika gibt es viele Jute- und Canvastaschen mit farbenprächtigen, ethnischen Druck- oder Batikmotiven. Dschungelmotive mit Zebra, Giraffe oder Leopard gehören dazu. Flechtungen oder Python- und Echsenprägungen unterstreichen den neuen authentischen Modestil. Geht es nach dem Willen der Designer, hat der bekannte Aktenkoffer für den Herrn bald ausgedient. Modischer sind die neuen Attaché-Taschen, die mit Riemen über der Schulter getragen werden. Für den lässigen Freizeitlook der Männer bieten die Designer Shoppertaschen oder Bowlingbeutel. Vielleicht geht es den Männern bei dieser Auswahl ja bald ähnlich wie den Frauen: “Taschen kann man nie genug haben.”

Schuhe kann man nie genug haben
Im Frühling und Sommer ist Natürlichkeit angesagt

(dtd). Oft werden sie gekauft, um sich etwas Gutes zu tun, manchmal, weil sie einfach schön sind und ab und zu sogar, da man sie braucht. Durchschnittlich kaufen deutsche Frauen sechs Paar Schuhe pro Jahr, Männer nur zwei. Die gute Nachricht für alle Schuhliebhaber: In diesem Frühling und Sommer werden Schuhe bequemer, ohne an Schick einzubüßen. Das zumindest sagen die Experten vom Deutschen Schuhinstitut in Offenbach.

stiefelSommerstiefel passen prima zu Hemdblusenkleidern und Shorts – Foto: djd/Gabor

Aktuell bleiben Römer- und Gladiatorensandalen ebenso wie Mokassins aus weichem Leder und lässige Bootsschuhe. Ungefütterte Sommerstiefel mit weiteren Schäften und Perforationen passen vor allem zu Shorts und Hemdblusenkleidern. Clogs und Sabots wird man in diesem Sommer verstärkt finden. High-Heels sind immer noch angesagt, viele aber mit “alltagstauglichem” Keilabsatz. Neu ist der Sandal Boot, eine Kombination von Sandale und Stiefel. Diese Mode dürften vor allem jüngere Frauen ausprobieren, die modern und cool wirken wollen.

Insgesamt geht der Trend zur Casualisierung. Materialien wie Kork, Sisal und Holz sowie bedruckte und teilweise mit Leder überzogene Varianten wirken lässig. Leder wird gewaschen und angeraut, damit es natürlich wirkt. Besonders angesagt ist der Safari-Look: Schuhe in Beige, Cognac oder Taupe oder gleich mit Schlangen- und Leopardenprägung. Natürlich dürfen auch farbigere Modelle nicht fehlen: Flieder, Türkis, Fuchsia und Kiwigrün sind die Farben der Saison . Mehrfarbige Modelle in mattem Gold mit bunten Blumen und Mustern gibt es ebenso. Modisch in ist frau auch mit bedruckten Leinenschuhen in verwaschenem Design.

Von dtd-Korrespondentin Beate Fuchs

(djd)

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4 Kommentare zu “Die Mode-Trends 2010”

  1. Luxusillu » Die Mode-Trends 2010…

    Der Frühling kann kommen: Sanfte Töne und lässige Schnitte ist eines der neuen Trendthemen – Foto: djd/Gerry Weber Die Mode-Trends…

  2. mukoma.com sagt:

    Luxusillu » Die Mode-Trends 2010…

    Der Frühling kann kommen: Sanfte Töne und lässige Schnitte ist eines der neuen Trendthemen – Foto: djd/Gerry Weber Die Mode-Trends…

  3. breaking.sg sagt:

    Luxusillu » Die Mode-Trends 2010…

    Der Frühling kann kommen: Sanfte Töne und lässige Schnitte ist eines der neuen Trendthemen – Foto: djd/Gerry Weber Die Mode-Trends…

  4. zabij.com sagt:

    Luxusillu » Die Mode-Trends 2010…

    Der Frühling kann kommen: Sanfte Töne und lässige Schnitte ist eines der neuen Trendthemen – Foto: djd/Gerry Weber Die Mode-Trends Luxusillu » Die Mode-Trends 2010…

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