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Luxusillu auf der Luxus und Millionärs-Messe “Luxurious Fair” in München
Bericht über die erste deutsche Luxus und Millionärs-Messe “Luxurious Fair” in München
Vom 15.05.2008 bis zum 18.05.2008 fand in München auf der Praterinsel die “Luxurious Fair” statt. Der Luxusillu konnte sich dieses Event natürlich nicht entgehen lassen und war mit zwei Redakteuren vor Ort.
Musikalisch ging es beim Stand von Seiler zu
Die Spezialisten für Flügel und Pianos waren gleich mit zwei Ständen und diversen Instrumenten auf der Messe vertreten. Der ausgestellte Sonderflügel Modell “206 Empire” glänzte hier mit handgefertigten Messingapplikationen und ist zu einem Preis von 125,990 € zu haben.


Seiler Modell 206 Empire – Fotos: luxusillu
Ein Kontrast zu dem eher konservativen Design des “206 Empire” bildete die limitierte Edition “Meteorit”. Bei diesem Modell kann der Pianist die Tastaturabdeckung per Funkfernsteuerung öffnen, die sich dann 90 Grad senkrecht in die Höhe öffnet. Nach dem Öffnen schwenkt der Oberrahmen nach vorne aus und macht den Flügel so spielbereit.


Seiler Modell Meteorit – Fotos: luxusillu
Die Länge beträgt 320 cm, die Breite 270 cm, und die Höhe 85 cm. Das Gewicht beträgt stolze 500 KG, wobei dies nur halb so schwer ist wie das Gewicht des großen Bruders “METEOR”. Der Preis für das futuristische Musikinstrument “Meteorit” beträgt 265.000 €
Weitere Informationen: www.seiler-pianos.de
Kunsthandwerk von Oswald Prinz
Klein, aber sehr fein, der Stand von Büchsenmachermeister Oswald Prinz. Wobei es uns schwer fällt, bei ihm “nur” von einem Büchsenmacher zu sprechen. Seine Jagdwaffen sind Kunst.

Stand von Büchsenmachermeister Oswald Prinz – Foto: luxusillu
Die in den Vitrinen ausgestellten Büchsen sind – wie alles was aus seiner Werkstatt kommt – handwerkliche Einzelstücke und alles andere als Massenware. Und so wie jede Kunst, haben natürlich auch die Büchsen von Oswald Prinz ihren Preis. So kostet die auf dem Foto oben abgebildete Waffe zirka 70.000.-€. Doch das zahlen gutsituierte Jäger und Sammler gerne, wie uns die Gattin (Bild oben) des Büchsenmachers freundlich mitteilte.

Oswald Prinz – Foto: luxusillu
Aber nicht nur heimische Jagdfreunde stehen auf der Kundenliste des Büchsenmachers. So habe man unter anderem eine Waffe an einen saudischen Prinz verkauft, und “der hatte ganz spezielle Wünsche”, wie uns Frau Prinz stolz berichtete.
Prinz selbst war über 23 Jahre lang bei Blaser Jagdwaffen GmbH beschäftigt, bevor er seine eigene Werkstatt in Mayrhöfen bei Isny gründete. “Es war damals einfach ein Traum von mir, eigene Unikate herzustellen und keine Waffen von der Stange zu verkaufen”, so der Meister. Dabei spielt es keine Rolle, ob klassisch für den schwarzen Kontinent oder elegant für die heimische Drückjagd. Aus des “Prinzen” Werkstatt kommen feinste Jagdwaffen für jeden individuellen Geschmack. Zu den interessantesten “Werken” des Büchsenmachermeister zählen sicher der “Prinz Bockdrilling sowie der “Prinz Vierling”.



Kunsthandwerk im Detail – Foto: luxusillu
Egal für welchen Jagdbegleiter Sie sich auch entscheiden, falls Sie Wert auf höchste Exklusivität legen, kommen Sie an den Prinz-Büchsen nicht vorbei. Beinahe jeder Wunsch im Bezug auf Ihre Waffe kann erfüllt werden, versprach man uns auf der Messe. Sei es eine dezente Veredelung des Schaftes oder gar eine Gravur in Relieftechnik mit Goldeinlagen kombiniert mit den schönsten Schafthölzern Ihrer Wahl, “alles kein Problem”, so Meister Prinz. “Nur eines wird es nie geben”, sagt er und grinst dabei. “Eine Büchse mit dem gleichen Design wie eine andere!” Wir glauben’s ihm!!!
Gold, Diamanten und ein Schiffsmodell beim “KMD-Edition”-Stand
Auch KMD-Edition war mit den bekannten und luxuriösen Handy-Kreationen aus Gold und Diamanten vor Ort.

KMD-Edition – Foto: luxusillu
Auf dem Foto ist das Modell “Red devilkin of the Stars” abgebildet. Das Handy ist aus Gold (18 Karat ) und mit 1700 Diamanten (17 Karat) bestückt, Preis 149.000 €.
Beeidruckend war jedoch auch das auf dem Stand ausgestellte Modell der 1719 in Portsmouth gebauten Royal William. Das Modell wurde im Maßstab 1:48 aus Edelhölzern wie z.B. Ahorn, Kirschbaum, Nussbaum oder Akazie erbaut. Baubeginn war bereits 1999 und bis heute stecken sagenhafte 14.000 Arbeitsstunden in dem Modell. Das hat natürlich auch seinen Preis! Wer das Modell kaufen möchte, muss dafür ca. eine Millionen Euro zahlen.


Modell der 1719 in Portsmouth gebauten Royal William – Foto: luxusillu
Weitere Informationen zu KMD-Edition: www.kmd-edition.de
Opium fürs radfahrende Volk
Wenn auch nicht im Luxus-Highend Bereich angesiedelt, so waren doch die Fahrräder der Schweizer Firma MTB CYCLETECH ein kleines Highlight für unsere Redakteure.

Luxusillu Redakteur R. Weisbecker im Gespräch mit Gernot Mecke vom
“MTB CYCLETECH”-Stand – Foto: luxusillu
Wir haben uns das ausgestellte MTB CYCLETECH “Opium 6″ einmal genauer angesehen. Es handelt sich bei dem Mountain-Bike Modell um ein Rad aus der Baureihe vollgefederter Räder, wobei die “6″ im Namen für 6 Inch/15cm Federweg steht. Das Gewicht des Rades beträgt 12.2kg, d.h. das Rad ist Marathon renntauglich. Der Rahmen besteht wie in der Fahrradindustrie derzeit üblich, aus Aluminium. Das Besondere am “Opium 6″: es ist einfach “schön”. Man sieht keinerlei Züge und Kabel am Rad, diese sind in den Rohren geführt, die Schweißnähte sind perfekt, die Form sehr gefällig. Der Stößdämpfer in der “Langversion” bürgt für mehr Komfort sowie Haltbarkeit. Die Gabel bietet die Möglichkeit die Federhärte mittels Luftdruck zu wählen, sowie Einfluss auf die Einfeder-/ Ausfedergeschwindigkeit (Zähigkeit) zu nehmen. Die “Lowspeed” Druckstufe ist interessant für steile Bergabfahrten. Wenn der Schwerpunkt des Körpergewichtes wegen nach vorne wandert. Bei “normalen” Rädern taucht die Gabel jetzt extrem ein, was durch die Lowspeed Druckstufe verhindert wird. Dabei verarbeitet die Gabel kleinere Stöße und Schläge jedoch vollkommen normal weiter.


Fotos: luxusillu
Das Rad kostet ca. 3.500.- Euro, in einer “Rennversion mit noch weniger Gewicht (0.5kg) ist es für ca. 4.500.-€ zu haben.
Luxusillu findet: Zwar haben die Schweizer das Rad nicht erfunden, stellen aber mit der “Opium Serie” ein absolut und rundherum gelungenes Rad auf die Beine – ähh, Räder.
In der genannten Ausstattung wird es auch ambitionierten Radsportlern durchaus gerecht. Wem dennoch die Grundversion nicht reichen sollte, der legt dann eben nochmals 1.000.- Euro drauf und greift zur “Upgrade Version”.
Weitere Informationen: www.mtbcycletech.com
Luxusillu Fazit:
Die vom Veranstalter vorab erhaltenen Informationen ließen uns auf eine glamouröses, einzigartiges Luxuserlebnis mit vielen interessanten Ausstellern und Luxus-Produkten hoffen. Das Gelände auf der Praterinsel war recht überschaulich angelegt und so konnten unsere Redakteure schnell feststellen, dass das Besucheraufkommen entgegen unseren Erwartungen relativ gering war. Dies hatte für unsere Redakteure zwar den positiven Nebeneffekt, dass man sich mit den einzelnen Ausstellern lange und intensiv unterhalten konnte, für das Flair der Veranstaltung war dies aber nicht wirklich fördernd.Positiv viel auf, dass die auf der Messe vorgestellten Produkte viele verschiedene Segmente abdeckten. Trotzdem vermisste man unter den Ausstellern aber viele große Namen der Branche. Auch wenige wirklich neue und innovative Produkte, die den berühmten “Aha”-Effekt auslösen konnten haben wir auf der Messe gefunden. Es gab insgesamt viele hochwertige Produkte, die natürlich alle Ihren Platz im Luxussegment verdient haben, aber irgendwie hatte man einfach das Gefühl, fast alles schon einmal gesehen zu haben.
Weitere Bilder der Messe:
(Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht)
Weitere Informationen zur Luxusmesse: www.luxusmesse.com
(tk/rw)
Ein Kommentar zu “Luxusillu auf der Luxus und Millionärs-Messe “Luxurious Fair” in München”
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Ich war auch auf der Messe ;-)
Es war ein sehr schöner Tag für mich und meine Familie. Es waren nicht so viel Menschen da und das war eigentlich auch sehr gut so, da ich viel mehr Zeit hatte mir alles in Ruhe anzusehen. Die Veranstaltung hätte aber viel mehr Besucher verdient. Ich habe das erste Mal Stefan Marquard Live und persönlich kennengelernt, den Prinzen v. Anhalt und viele wunderbare Stunden auf der Messe verbracht. Besonders interessant fand ich das Flair, das mich nicht an Messe sondern eher an ein nettes familiäres Fest erinnert hat.
Sophie